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Koi Pflege

Nach dem Kauf der Fische, diese so schnell wie möglich nach Hause bringen.

Dort angekommen, geben Sie die Fische zusammen mit dem Transportwasser in einen absolut sauberen Behälter oder Eimer. Fügen Sie bitte nun soviel Teichwasser hinzu, dass ein Mengenverhältnis von 2/3 Transportwasser und 1/3 Teichwasser entsteht. Wiederholen Sie dies nach 5 Minuten und gießen Sie danach die Fische mit dem Wasser ganz vorsichtig in den Teich. So werden große Schwankungen bei der Temperatur und der Wasserqualität vermieden. Koi sind relativ robuste Fische, wie alle Karpfen, die auch unter ungünstigen Bedingungen überleben können. Doch je weiter sich die Bedingungen vom Optimum entfernen, desto anfälliger werden sie für Krankheiten.
Zur Pflege gehört auch das regelmäßige Säubern des mechanischen Filters. Der Koihalter muss lernen, zwischen schädlichen Schmutz und aktiver organischer Masse zu unterscheiden. Die Kontrolle der Wasserqualität mit den im Handel erhältlichen Reagenzien gehört zu den sich ständig wiederholenden Arbeiten. Dies gilt vor allem bei neuen oder veränderten Teichen bzw. Filteranlagen, bis sich erneut ein biologisches Gleichgewicht eingestellt hat.
Behandeln Sie frisches Leitungswasser immer mit einen Wasseraufbereiter, wie z.B. Koicare Chlor Go , um fischgerechte Umgebung zu erzielen. Meist als Jungfische gekaufte Kois entwickeln bei guten Wasserbedingungen einen gesunden Appetit. Außerdem wollen sie regelmäßig mit handelsüblichen Koi Futter versorgt werden. Sie werden dabei so zutraulich, dass sie aus der Hand fressen.
Im Spätherbst, wenn die Wassertemperaturen 10 C unterschreiten, wird die Fütterung eingestellt. In einem fachgerecht eingerichteten und gepflegten Teich können gut genährte und gesunde Koi überwintern. Die Koi reduzieren zunächst ihre Aktivität, Herzschlag und Atmung werden stark verringert und letztlich legen sie sich zu einer Art Winterruhe auf den Teichgrund."Die Strömung im Teich darf dazu nicht zu hoch sein"! Aber bitte machen Sie nicht den Fehler, aus diesem Grund den Filter abzustellen.
Falls einmal Krankheiten auftreten, können qualifizierte Tierärzte helfen oder Sie können Sich auch an uns wenden. Die entsprechende Information und die Hotlines findet man im Klan-Koi Magazin. Es können auch erfahrene Koihändler angesprochen werden und diese sollten ihren Kunden mit notwendigen Ratschlägen zur Seite stehen. Denn auch trotz der Sorgfalt Ihres Lieferanten,können Fische eine verborgene Krankheit haben. Sie kann als Folge von Stress und Wasserveränderungen auftreten. Es ist auch ratsam, neue Fische erst einige Wochen in Quarantäne zu halten. So wird die Gefahr der Ausbreitung von unangenehmen Krankheiten vorgebeugt. Es gibt dafür vorgesehene Quarantänebehälter, die man kaufen kann oder Sie richten einen eigenen Behälter her. Aber sorgen Sie auf jeden Fall für gute Filterung und Sauerstoffversorgung und achten Sie auch bitte darauf, dass die Fische nicht herausspringen können.

Ihre Fische bleiben gesund:

* indem Sie mit gutem Futter die Widerstandskraft gegen Krankheiten und während der Wintermonate erhöhen
* einmal im Monat das Wasser testen
* Pumpe und Filter mindestens 2 mal pro Woche kontrollieren und notfalls beide reinigen
* während der warmen Monate eine zusätzliche Sauerstoffpumpe aufstellen(für ausreichenden Sauerstoff) denn sie fühlen sich in sauberen sauerstoffreichen Wasser wohl
* für ausreichendes aber nicht zu viel Futter sorgen
* einmal im Monat 20% des Wassers durch frisches Leitungswasser ersetzen
* damit Ihre Fische besser gegen Krankheiten gefeit sind, können Sie "Goudzout" ein natürliches Salz ohne Zusatz von Jod und Mitteln zur Unterbindung von Klumpenbildung anwenden!
Es ist im Hinblick auf einen ausgewogenen Mineralienhaushalt mit Spurenelementen und Mineralien angereichert,positiv beim Stoffwechsel und hat starke prophylaktische Wirkung gegen Fischkrankheiten, darüber hinaus lassen sich Krankheit- und Pilzprobleme mit einer hohen Dosierung beheben.

Verständlicherweise erwärmt der wahre Fischliebhaber im Winter seinen Teich. Dadurch werden große Temperaturschwankungen aufgefangen und der Teich friert nicht zu. Ein Wärmetauscher kann einfach an die Zentralheizung Ihres Hauses angeschlossen werden. Haben Sie einen großen Teich, stellen Sie am besten einen separaten Heizkessel zur Erwärmung auf. Der Wärmetauscher hat eine hohe Leistung und ist die ökonomischste Art Ihren Teich zu erwärmen. Dennoch ist das elektrische Erwärmen Ihres Teiches wesentlich teurer als eine Erwärmung mit Gas.

Hauptursachen für Krankheiten bei Fischen sind:

* Stress als Folge von Transport
* Neue Fische, neuer Teich
* große Schwankungen bei Wasserqualität und Temperatur
* schlechte Ernährung
* Auszehrung im Winterzeitraum
* ansteckende Krankheiten und bakterielle Erkrankungen
* Parasiten

Es ist äußerst wichtig, mit Hilfe der obigen Aufzählung die Ursache einer Erkrankung aufzuspüren. Bestimmen Sie dann die Diagnose und beginnen Sie so rasch wie möglich mit der Behandlung. Verwenden Sie hierzu die richtigen Mittel in der empfohlenen Dosierung! Außerdem kann Ihr Fisch auch von "Teichfischkrankheiten" befallen werden, die wie folgend auftreten können:

Sollte man doch mal vor einem Rätsel stehen, gibt es darüber hinaus auch notwendige Fachliteratur, die man zu rate ziehen kann. Denken Sie daran, es ist notwendig, dass sich jeder selbst mit der Thematik vertraut macht, um in einfachen auftretenden Fällen schnellstens handeln zu können. Idealerweise sollten diese "Notfälle" gar nicht erst auftreten! Man kann sie aber nicht ausschließen und so sollte der Koi Liebhaber versuchen, die Gefahr durch entsprechende Vorsorge zu schmälern.

Die beste Vorsorge ist und bleibt aber eine optimale Wasserqualität!