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Fütterung der Koi

Fütterung der Koi

Koi sind Allesfresser; sie werden also mehr oder weniger alles verspeisen, ob Tier oder Pflanze, was auch wir Menschen essen. Wenn sie frischgeschlüpft sind, leben sie hauptsächlich von Daphnien und anderen Krustentieren, und während sie heranwachsen, beginnen sie Wasserinsekten, Muscheln und Schnecken und schließlich pflanzliche Stoffe zu fressen. Wenn Sie Ihre Nishikigoi zu gesunden und schönen Tieren heranziehen wollen, müssen Sie die Balance der Nährstoffe bei dem, was Ihre Koi fressen, berücksichtigen.

Qualität des Koifutters

Wie wir es später noch behandeln werden, hängt die Fütterung der Nishikigoi sehr stark von der Wassertemperatur ab. Aber die Qualität des dargebotenen Futters ist ebenfalls sehr wichtig. Ist die Wassertemperatur niedrig, so können die Koi das, was sie fressen, schlechter verdauen und sollten deshalb hauptsächlich leichtverdauliche Kohlenhydrate bekommen und wenig Fett und Proteine. Bei steigender Wassertemperatur ist es wichtig, allmählich auf ein Futter umzustellen, das mehr Fett und Proteine enthält. Nun widmen wir uns den einzelnen Nährstoffen.

Proteine

Sie sind außerordentlich wichtige Substanzen zur Bildung von Körpergewebe, werden durch Verkettung vieler Aminosäuren gebildet und der Nährwert eines Proteins ist unterschiedlich, je nach Kombination der Aminosäuren. Die Aminosäuren, die der Fischkörper nicht selbst synthetisieren kann, sind als essentielle Aminosäuren bekannt, die im Futter bereitgestellt werden müssen. Nicht nur, dass die Koi ohne diese essentiellen Aminosäuren nicht wachsen; sie können ohne sie nicht überleben. Es ist wohlbekannt, dass Proteine als tierische und pflanzliche Proteine vorkommen; ernährungswissenschaftlich gesprochen haben die tierischen Proteine in Form von Fischmehl, Insektenpuppen, Schalentieren, Daphnien, etc. einen viel höheren Nährwert für Koi. Pflanzliche Proteine finden sich in Soja, Erdnüssen, etc.

Fette

Fett ist ein extrem wichtiger Nährstoff zur Energieversorgung des Stoffwechsels. Aber zu viel Fett wird im Körper gelagert und führt zu Fettleibigkeit. Es kann den Koi auch durch Ablagerung an den inneren Organen oder fettbedingte Degeneration schaden. Der Körper wird allerdings im Falle eines Fettmangels zum Ausgleich Proteine abbauen, so dass ein Koi, der sehr viele Proteine erhält, zwar nicht stirbt, aber seine Wachstumsrate stark verlangsamt wird. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie altes Futter verwenden, weil oxidierte Fette schlecht für Ihre Koi sind.

Kohlenhydrate

Dies sind die Stärken und Zucker, welche in physikalische Energie umgesetzt werden. Sie bilden nur einen kleinen Teil des Fischkörpers, aber sie leisten eine äußerst wichtige physiologische Funktion. Wie Fette, so können auch nicht ausreichende Mengen an Kohlenhydraten durch den Abbau von Proteinen ausgeglichen werden, so dass der Koi zwar nicht an Kohlenhydratmangel stirbt, ein deutlicher Mangel jedoch wegen des Proteinabbaus zu drastischem Verlust von Körpergewicht führen wird.

Mineralien

Sie sind sehr wichtig für den Stoffwechsel und umfassen Calcium, Natrium, Kalium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan und Magnesium. Die Koi nehmen sie mit dem Futter und aus naturbelassenem Wasser auf, aber mit der Zeit mangelt es im Gartenteichwasser, das kontinuierlich gefiltert wird, an Mineralien, weshalb durch natürliches Wasser von hoher Qualität oder mit dem Futter ausgeglichen werden muß. In den letzten Jahren sind Wasseraufbereitungsmittel, die diese Mineralien enthalten, auf den Markt gekommen; es ist vielleicht eine gute Idee, sich darüber schlau zu machen und erfahrenere Enthusiasten um Rat zu fragen, bevor Sie diese anwenden.

Vitamine

Diese sind absolut notwendige Katalysatoren für einen gesunden Stoffwechsel. Vitaminmangel kann zu vermindertem Wachstum, Krankheit und zum Tode führen.

Die folgenden Arten von Futter werden im allgemeinen verwendet, um eine gute Balance der obengenannten Nährstoffe zu erzielen.

Allgemein betrachtet ist das käufliche Futter, das entwickelt wurde, um für die Koi eine optimale Nährstoffbalance zu gewährleisten, die einfachste Wahl. Das Futter wird in verschiedenen Formen entsprechend der Größe der Fische angeboten; Babyfutter, Jungfischfutter und Futter für ausgewachsene Tiere. "Puder" wird für Babies benutzt, "Krümel" (Körner unter 2mm) für Jungfische und "Pellets" (2-6mm) für ausgewachsene Fische. Käufliches Futter ist als Schwimm- und Sinkfutter erhältlich. In einem Gartenteich, bei dem es ja darum geht, die Fische zu sehen, um ihren Zustand zu kontrollieren und um sich an ihrer Schönheit zu erfreuen, wird gewöhnlich Schwimmfutter verwendet. Beide Futtertypen werden auf einen Wassergehalt von 10% getrocknet und in Säcke verpackt. Neuerdings werden viele Marken offenbar wegen größerer Frische vakuumverpackt verkauft, aber das Futter wird, wenn es lange gelagert wird, verfallen und kann dann der Gesundheit Ihrer Koi schaden. Aus diesem Grund sollten auch einmal geöffnete Pakete so schnell wie möglich aufgebraucht werden.

Zusammensetzung

Zur Zeit werden alle Futtersorten von verschiedenen Herstellern vermarktet, aber in der Regel enthalten diese Futtersorten alle in etwa 30-40% Rohproteine, 5-8% Rohfette, 3-4% Rohfaser und 10% Rohasche. Die verwendeten Zutaten variieren von Hersteller zu Hersteller, umfassen aber meist Fischmehl, Schrimp-Mehl, Weizenmehl, Weizenkeime, Soja, Weizenkleie, Hefe, Reiskleie, Alphamehl, entrahmte Milch, Insektenpuppen und Natriumphosphat, sowie Mineralien, Vitamine, verdauungsunterstützende Substanzen, Salz, Spirulina, etc. Diese Futtersorten sind speziell gemischt, um einen idealen Mix zu bieten; die Zusammensetzung für Futter zur Anwendung bei niedrigen Temperaturen basiert, aufgrund besserer Verdaulichkeit, auf Zucker und wenigen Proteinen oder Fetten, während Futter, das bei hohen Temperaturen und Koi im Wachstum angewendet wird, hoch protein- und fetthaltige Zutaten enthält, wie Insektenpuppen, Schrimps, etc. und sehr nährstoffreich ist. Es gibt auch Spezialfutter mit Spirulina, um die Farbe des Hi (Rot) herauszubringen und zu verstärken, und es ist nützlich in der Wirkung. Dieses Futter ist sehr gut dahingehend, dass es Mineralien und Vitamine enthält, aber Vorsicht ist geboten, weil sich die Vitamine abbauen und das Produkt verfällt, wenn es für lange Zeit nach der Herstellung gelagert wird.

Selbstgemachte Futterpaste

Der Veteran unter den Koi-Enthusiasten mischt sein eigenes Futter, indem er sich in seinem umfassenden Bemühen, die volle Schönheit seiner Nishikigoi zum Vorschein zu bringen, verschiedene Rezepte ausdenkt. Er benutzt Fischmehl, um Fischpaste zu machen, mischt es mit allen möglichen anderen Dingen und verfüttert es an seine Koi; das ist eines der wirklichen Vergnügen bei der Aufzucht von Nishikigoi. Aber für einen Anfänger ist es sehr leicht, sich bei der Mischung zu irren und es ist besser nicht zu versuchen, seine eigene Futterpaste zu machen, bis man reichlich Erfahrungen gesammelt hat. Selbstgemachtes Futter, das nicht die richtige Nährstoffbalance hat, wird unaussprechlichen Schaden anrichten und, wie auch immer, nichts Gutes. Käufliches Futter ist gegenüber einem unausgewogenem Mix die eindeutig bessere Idee. Wenn Sie vorhaben, Ihre eigene Futterpaste zu machen, dann muß sie den Markenartikeln überlegen sein; anderenfalls macht es ja wenig Sinn, sich die ganze Mühe zu machen.

Einige Dinge die öfter an Koi verfüttert werden

Gerste

Während einer begrenzten Zeitperiode (wenn die Wassertemperatur niedrig ist, oder wenn Sie gerade nach dem Winter zu füttern beginnen) erfreuen sich die Koi an weichgekochter Gerste, sanft aromatisiert mit Salz oder Sojasauce; das lässt sich sehr leicht verdauen. Das Zusetzen von Vitaminen macht es sogar noch besser.

Brot und Nudeln

Sie sind ebenfalls leicht verdaulich und so können sie in kleinen Mengen gegeben werden, wenn die Wassertemperatur niedrig ist. Brot im speziellen kann rund ums Jahr als Schwamm verwendet werden, der Vitamine oder Medizin aufsaugt, die dann an die Koi verfüttert werden können und erfüllt folglich zwei Zwecke zugleich. Brotkruste findet so eine nützliche Verwendung.

Insektenpuppen

Puppen gibt es entweder getrocknet, oder frisch. Wenige Leute sind in der Lage, an frische Puppen zu gelangen, und sie werden normalerweise nicht in Gartenteichen gefüttert. Sie verschmutzen das Wasser und haben einen äußerst hohen Protein- und Kaloriengehalt und die Wassertemperatur muß über 22 C liegen, damit die Koi sie verdauen können. Wenn Sie es schaffen sollten, an frische Puppen zu kommen. Sollten Sie sie nur während des Sommers füttern und dann in sehr geringen Mengen. Bevor Sie sie an die Koi verfüttern, waschen Sie sie gründlich, um oxidierte Fette an der Oberfläche zu entfernen. Oxidierte Fette können Leberfunktionsstörungen hervorrufen und sind auch die Ursache für die Sekoke (Rückenschuppen-Krankheit). Es ist gebräuchlicher, getrocknete Puppen zu Füttern. Diese sollten ebenfalls nur gegeben werden, wenn die Wassertemperatur 22 C oder höher ist. Wie frische Puppen, so sollen auch die getrockneten gewaschen werden, bevor man sie verwendet.

Krill

Zusätzlich zu seinem hohen Proteingehalt enthält Krill(kleine Krebse) auch große Mengen von Astaxanthin (ein Diketon des Betakarotinoids), das die Farbe des Hi bei Koi verstärkt. Aber dieses Futter verschmutzt ebenfalls das Wasser und sollte deshalb vor Gebrauch aufgetaut und gewaschen werden. Krill wird nur während der heißen Sommermonate als Zusatz gefüttert, die Grundnahrung ist käufliches Futter.

Lebendfutter

Koi lieben Lebendfutter, wie Würmer, Teichschnecken und andere Schnecken und Muscheln, die nahrhaft und leicht verdaulich sind. Es ist eine gute Idee, ihnen dann und wann solche Leckereien zu geben. Aber man sollte die Würmer und Schnecken zuvor für einen Tag in ein leeres Glas setzen, bis ihr inneres frei von Schlamm ist, anstatt sie direkt nach dem Fangen an die Koi zu verfüttern. Die Koi lieben es auch, Muscheln und Schnecken, die sich im Filterbecken vermehren, zu fressen, aber weder diese, noch anderes Lebendfutter, sollte ihre Grundnahrung sein.

Frisches Obst und Gemüse

Koi fressen alles; Kohl, chinesische Blätter, Kopfsalat, Wassermelone, Melone, etc.,etc....

Pflanzenfutter enthält Vitamine und die Pigmente, die benötigt werden, um die Farben der Koi herauszubringen und versorgt zugleich mit hochwertigen Proteinen, Mineralien und Fasern. Es ist bei der Verdauung behilflich und gut zu verfüttern, wenn die Wassertemperatur niedrig ist. Grünfutter zu Bündeln gebunden und frei auf dem Teich schwimmend erlaubt es den Koi zu fressen, wenn ihnen danach ist, und wird im Nu verschwunden sein. Dies ist auch ein guter Weg, den Appetit Ihrer Koi zu beobachten.

Klebriger Reis und Kartoffelbrei

Sie werden beide häufig verwendet, wegen ihres Nährwertes und als Bindemittel in selbstgemachter Futterpaste, um zu verhindern, dass das Futter im Wasser zerfällt. Beides, Reis und Kartoffeln, sollte vor Gebrauch gut geknetet werden.

Wie aus den obengenannten Dingen ersichtlich ist, gibt es viele verschiedene Arten von Futter. Koi fressen so ziemlich alles, was wir essen würden, und um ihnen eine wohlausgewogene Kost zu bieten, ist es eine gute Idee, ihnen kleine Mengen aller verschiedenen Arten von Futter zu geben, ohne sich zu sehr auf irgendeinen Typus festzulegen. Koi, die in einem Naturteich leben, sind in der Lage, alle Arten natürlichen Futters zu finden und zu fressen, wohingegen Koi, die in einem Gartenteich leben, nur das fressen können, was ihnen gegeben wird. Während einige Einschnitte aus ernährungstechnischer Sicht wohl unvermeidlich sind, kann man vielleicht ohne Übertreibung sagen, dass Orientierung an der Natur, so weit wie möglich, mit einer von den Nährstoffen her ausgewogenen Kost und starker Fütterung während der Wachstumsperiode, wie wir sie im folgenden besprechen werden, das Geheimnis gesunder, schnellwachsender Koi ist

Fütterung

Die Fütterung ist einer der erfreulichsten Aspekte der Aufzucht von Nishikigoi. Das Füttern ist aber nicht nur erfreulich, sondern hängt direkt mit der Gesundheit zusammen und hat immense Auswirkungen auf die Schönheit der Koi, was nun die äußerst wichtige Frage aufwirft, wann und wie oft man füttern soll. Koi sind in milden Gewässern heimisch und fressen für gewöhnlich zwischen 7 C und 30 C. Der Temperaturbereich, in dem beides, sowohl ihr Appetit, als auch ihr Verdauungssystem, am aktivsten ist, liegt bei 20 C bis 24 C. Außerhalb dieses Bereiches sinkt ihre Verdauungskapazität, weswegen also die Menge an Futter, die gegeben wird, reduziert werden muß. Die Frage nach der Futtermenge ist äußerst wichtig für die Gesundheit der Koi. Man hört häufig von Koi, die an Überfütterung gestorben sind; noch nie hat man von einem Koi gehört, der verhungert wäre. Folglich bedarf es bei der Futtermenge sorgfältiger Überlegung und man muß große Vorsicht daran setzen, nicht zu viel zu geben.

Wie oft sollte man füttern?

Tabelle 1 ist eine Hilfestellung, wie oft Sie Ihre Koi, abhängig von der Wassertemperatur, füttern sollen. Orientieren Sie sich stets am niedrigsten Wert in jedem jeweiligen Temperaturbereich. Weil sie keinen Magen haben, können die Koi nicht so viel auf einmal fressen, um dann lange davon zu zehren; es ist also optimal, häufig geringe Mengen zu füttern. Ein anderes Problem ist, dass es manche Leute gibt, die viel zu viel Futter in den Teich werfen, in der irrigen Hoffnung, ihre Koi würden dadurch schneller wachsen und größer werden; aber die Schönheit eines Nishikigoi hängt ebenso von seiner Körperform ab, wie von den Farben. Um eine natürliche Linienführung des Körpers zu bewahren, muß man Sorge tragen, Beleibtheit, die durch Überfütterung verursacht wird, zu verhindern. Kurz gesagt; es ist wichtig, dass die Fähigkeiten der Verdauung der Koi in Betracht gezogen werden, wenn man entscheidet, wie viel Futter zu geben ist. Es ist auch wichtig, während und nach der Fütterung ein Auge auf den Zustand der Fische zu haben, und falls viele Ausscheidungen oben an der Oberfläche schwimmen, so ist dies ein Zeichen von Verdauungsstörungen.

Wie viel sollte man füttern?

Eine Faustregel für die Futtermenge pro Fütterung ist, bei kleineren Koi so viel zu geben, wie sie in 5 Minuten fressen können, bei mittelgroßen Koi so viel, wie sie in 10 bis 15 Minuten schaffen und bei großen Koi so viel, wie in 15 bis 20 Minuten gefressen wird. Die richtige Menge wird bei jeder Fütterung abhängig von der Temperatur und der Größe der Koi variieren. Wie bereits erwähnt, sollten die Koi seltener gefüttert werden, wenn die Wassertemperatur fällt und natürlich sollte dann auch die Futtermenge bei der Fütterung jeweils gesenkt werden. Es ist auch völlig natürlich, dass große Koi mehr fressen als kleine Koi. Kalkulieren Sie täglich, wie viel Futter Sie geben wollen, indem Sie anhand des Gewichtes aller Fische die richtige Menge festlegen und diese durch die Anzahl der Fütterungen pro Tag teilen. Das Ergebnis ist die Futtermenge pro Fütterung; aber normalerweise berechnen nur wenige Leute die Futtermenge so genau. Im Verhältnis zu ihrem eigenen Körpergewicht fressen kleine Koi mehr als große. Auch ist es bei kleinen Koi normal, dass sie schneller fressen als große Koi; je größer der Koi, umso langsamer frisst er. Das bedeutet, es ist schwer, die richtige Futtermenge in einem Teich bereitzustellen, in dem große und kleine Koi zusammen gehalten werden.

Tägl. Aufnahme & Umwelteinflüsse auf die Fütterung

Während der warmen Jahreszeit sollten die Koi bei optimalen Temperaturen täglich etwa 1-2% ihres Körpergewichtes an Nahrung aufnehmen. Folglich, wenn die Gesamtmenge an Futter, die Ihre Koi täglich aufnehmen, weniger als 2% des ungefähren Gesamtgewichtes Ihrer Fische beträgt, kann man nicht sagen, dass Ihre Koi einen gesunden Appetit haben. Es liegt also nahe, dass etwas ihren Appetit unterdrückt. Viele verschiedene Umstände beeinflussen den Appetit der Koi. Wie bereits zuvor erwähnt, ist neben der Temperatur des Wassers die Wasserqualität ein Problem. Koi sind am gefräßigsten, wenn sich viel gelöster Sauerstoff im Wasser befindet, wenige negative Einflüsse vorhanden sind, welche die Wasserqualität verschlechtern, das Teichwasser gut zirkuliert, die Koi agil umherschwimmen und viel Bewegung bekommen und besser einmal zu viel als zu wenig Frischwasser zugeführt wird. Die Koi reagieren also sehr sensibel auf äußere Reize; sie werden unruhig und verweigern das Futter, wenn Sie oft im Wasser keschern. Ein nervöser Koi wird einem sich bewegenden Menschenschatten misstrauen und nicht zum Fressen kommen.

Aber einige Arten von Koi, wie z.B. der Ogon, werden zahm genug, um aus der Hand zu fressen. Wenn Sie einen so zahmen Koi in Ihren Teich setzen können, werden die anderen Koi dazu neigen, ihm zu folgen und sich bereitwilliger zur Fütterung versammeln.

Welche Umstände auch immer herrschen, es ist wichtig, den Koi eine ruhige Umgebung zu gewähren, in der sie in aller Ruhe fressen können. In einem kleinen Teich gehalten, wo sie nicht genug Bewegung bekommen, und wenn es ihnen dann auch noch erlaubt ist, so viel zu fressen, wie sie wollen, werden die Koi fettleibig und unförmig. Sie müssen sie sorgsam beobachten, während Sie sie füttern. Detaillierte Angleichungen sind wichtig; behalten Sie stets den Zustand der Ausscheidungen im Auge und seien Sie bereit, die Futtermenge herabzusetzen, sobald Sie Anzeichen von Verdauungsstörungen bemerken.